Newsletter Kanton Bern bezüglich Impfstrategie

04.02.2021

Längst hat die Stiftung Alterswohnsitz sämtliche Vorbereitungen für die Impfung unserer Bewohnenden und Mitarbeitenden abgeschlossen. Wir warten nur noch darauf, dass die erste Impfung endlich erfolgen kann. Der Kanton Bern hat uns soeben über Verzögerungen informiert. Weiter mussten wir erfahren, dass das Pflegepersonal vorerst nicht geimpft wird. Dies kommt einer Katastrophe gleich. Wir sind sehr enttäuscht über diese Entwicklung. Denn mit jedem Tag, an dem wir nicht impfen können, verzögern sich dringend ersehnte Lockerungsmassnahmen in unserer Institution. Zudem räumt man dem Corona-Virus immer mehr Zeit ein, sich zu mutieren. Fazit: Die ursprüngliche Impfstrategie des Kantons Bern ist kläglich gescheitert. Hier der Newsletter des Alters- und Behindertenamtes vom 4. Januar 2021:

Sehr geehrte Damen und Herren

Das ALBA (Alters- und Behindertenamt des Kantons Bern) hat im Newsletter vom 22.01.2021 über die reduzierte Verfügbarkeit der Covid-19 Impfstoffe informiert. Bis Ende Februar werden uns nicht genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, um alle impfwilligen Bewohnenden und Mitarbeitenden in den Alters- und Pflegeheimen zu impfen. Aus diesem Grund sehen wir uns gezwungen, von der geplanten Impfstrategie abzuweichen und die Bewohnenden der Alters- und Pflegeheime in den nächsten Wochen in den Fokus der Impfungen zu stellen.

Unser Ziel ist es, bis Ende Februar alle impfwilligen Bewohnenden der Alters- und Pflegeheime erstmalig zu impfen. Dabei nehmen wir in Kauf, dass ein Teil der Mitarbeitenden erst mit einer zeitlichen Verzögerung geimpft werden kann. Konkret bedeutet dies, dass in einigen Alters- und Pflegeheimen in einem ersten Schritt nur Bewohnende geimpft werden. Diese Institutionen erhalten Impfstoff des Herstellers Pfizer/BioNTech und werden durch mobile Impfteams unterstützt.

Wir werden diese Heime bis Ende Woche 7 kontaktieren, um einen Impftermin zu vereinbaren und organisatorische Details zu klären. Für die anderen Alters- und Pflegeheime können wir ausreichend Impfdosen zur Impfung der Bewohnenden und Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. Diese Institutionen erhalten Impfstoff des Herstellers Moderna und sind aufgefordert, die Impfungen in Zusammenarbeit mit dem der Heimärztin/dem Heimarzt eigenverantwortlich durchzuführen. Falls Sie zu dieser Gruppe gehören, werden wir Sie bis Ende dieser Woche kontaktieren, um einen Liefertermin zu vereinbaren und organisatorische Details zu klären. Ab Lieferung des Impfstoffes garantieren wir Ihnen bei korrekter Lagerung eine Haltbarkeit von 14 Tagen. Innert dieser Zeit muss der Impfstoff verabreicht werden.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir aus logistischen Gründen eine Zuteilung aller Heime in eine der beiden Gruppen vornehmen müssen und nicht auf Ihre individuellen Wünsche eingehen können. Zurzeit können wir keine Angaben darüber machen, an welchem Datum die 2. Impfungen stattfinden werden und wann genügend Impfstoff zur Verfügung stehen wird, um die ausstehenden Impfungen der Mitarbeitenden durchzuführen. Wir werden Sie so rasch wie möglich weiter informieren.

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